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“Das menschliche Bewusstsein kann hinter die Aktivität des Tagesbewusstseins schauen. Es kann mit dem Grund eins werden, aus dem alles entsteht. Der Mensch kann sein persönliches Bewusstsein transzendieren und einer kosmischen Einheit innewerden, die wir in der traditionellen religiösen Sprache „Gott”, „das Absolute” oder „das Numinose” nennen. Es ist offensichtlich der Seinsgrund des Menschen. Solange er von diesem Grund abgespalten ist, kann er seinem Leben keinen Sinn geben. Errettung oder Erlösung ist also die Überwindung dieser illusionären Trennung, der unser Ichbewusstsein ständig verfällt. Wir haben uns zu öffnen und in die nächste Dimension des Bewusstseins hineinzuwachsen. Der Geist kehrt zu sich selbst zurück in der Evolution des Kosmos. Unser intellektuelles Bewusstsein ist nur ein Zwischenstadium. Der Weg der Kontemplation, des Zen oder des Yoga soll uns helfen, in diese nächste Bewusstseinsstufe hineinzuwachsen.”
-Willigis Jäger - Wiederkehr der Mystic
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Die Yamas und Niyamas

Die Yamas und Niyamas kann man als yogische Grundprinzipien und Regelnd des Yoga Praktizierenden betrachten. Sie sind wegweisend für die eigene Yogapraxis und das tägliche Leben sind.

Die Yamas beziehen sich auf den Umgang mit sich selbst und der Mitmenschen:

          - Ahimsa: Gewaltlosigkeit, Liebe zu allen und allem
          - Satya: Wahrhaftigkeit
          - Asteya: Nicht-Stehlen
          - Brahmacarya: Wandel in Brahman, d.h. sein Leben vom Göttlichen oder auch einer höheren Vision durchdringen zu lassen
          - Aparigraha: Nicht-Horten

Die Niyamas beziehen auf den Umgang mit sich selbst und die eigene Yogapraxis:

          - Sauca: Reinheit
          - Samtosa: Genügsamkeit, Zufriedenheit
          - Tapas: Bemühung, Glut
          - Svadhyaya: Selbst-Studium
          - Isvarapranidhana: Hingabe an ein höheres Prinzip (Gott oder etwas anderes)